Gefäßdiagnostik

© Radiologie Dr. Kairies & Rosenbaum 2002 - 2018 Impressum  I Datenschutz

gefäßdiagnostik

Angiografie

Die Gefäßdiagnostik erfolgt in unserer Praxis mittels MRT, CT oder Doppler-Sonographie.

Unser Ärzte-Team besitzt hinsichtlich der Gefäß-Diagnostik eine hohe Kompetenz und langjährige Erfahrung.

Eine Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) wird bei Bedarf unter stationären Bedingungen in Karlsburg durchgeführt.

  • Arteriographie

... ist die Röntgenmethode für die Arterien.
Bei diesem Verfahren werden die Gefäße nativ (leer, so im Bild nicht sichtbar) und nach Kontrastmittel-Gabe (KM-Füllung) aufgenommen, im Computer digitalisiert und die Nativbilder von den KM-Bildern subtrahiert (abgezogen). Übrig bleiben dann die gut kontrastierten, mit KM gefüllten Blutgefäße. Es lassen sich so alle Gefäßregionen vom Kopf bis Fuß erfassen. Die DSA wird u.a. zur Planung im Rahmen der OP-Vorbereitung durchgeführt, um das Ausmaß der Gefäßstenose (Enge) darzustellen. Sie wird z.B. auch bei der Diagnostik des Bluthochdruckes eingesetzt, hier muß eine Verengung der Nierengefäße als mögliche Ursache ausgeschlossen werden.

Untersuchungsablauf:
Nach Legen einer Lokalanästhesie über der Einstichstelle wird eine Arterie in der Leistenbeuge {Arteria femoralis} oder der Ellenbeuge {Arteria brachialis} mit einer dünnen Nadel punktiert und durch diese dann ein feiner flexibler Katheter (Schlauch) bis zur interessierenden Körperregion vorgeschoben. Das Kontrastmittel (KM) gibt der Arzt unter Durchleuchtung gezielt in die zu untersuchende Arterie.
Eine DAS-Untersuchung dauert je nach Fragestellung bis zu 40 Minuten.
Im Anschluß an die Angiographie wird der Katheter wieder entfernt, die Punktionsstelle für ca 15 Min. abgedrückt und anschließend ein Druckverband angelegt (Verhinderung einer Nachblutung!), der mindestens 12 Stunden liegen bleiben muß. Sie dürfen in diesen Stunden möglichst nur flach liegen und sich nicht belasten.

  • Phlebografien

...sind meist in der Akutdiagnostik erforderlich, somit jederzeit und ohne Termin möglich. Der Radiologe soll mit dieser Untersuchung Entzündungen oder Verschlüsse {Thrombosen} nachweisen. Für diese Untersuchung müssen Sie ca 15 Minuten einplanen.

Untersuchungsablauf:
Die Darstellung der tiefen Venen im erkrankten Bein oder Arm erfolgt durch Punktion einer peripheren Vene am Fuß- bzw. Handrücken. Das geschieht nach Anlegen eines Stau-Riemens oberhalb der Punktionsstelle (Knöchel, Handgelenk).
Die Stauung bleibt im ersten Abschnitt der Untersuchung liegen, damit das Kontrastmittel nicht im oberflächlichen Venennetz versickert. Nach der KM-Injektion wird unter Durchleuchtung gezielt jeder Körperabschnitt bis zur Bauchvene bzw. Herzregion untersucht, wobei Arm oder Bein jeweils zusätzlich zur normalen Lagerung leicht gedreht 2. Ebene) werden.

Die Dokumentation der Befunde erfolgt durch Röntgenaufnahmen.